Dienstag, 20. November 2012
Kontroll(ver)lust
Kontrolle. Kontrolle. Kontrolle. Ich brauche sie. Ich weiß sonst einfach nicht weiter. Sooft frage ich mich wie ich das überstehen soll. Und dann fühle ich mich ekelhaft. Ich bin nicht die einzige mit Problemen auf dieser Welt. Meine Probleme sind im Vergleich mit denen der Welt so winzig klein. Ein Staubkorn, ein Partikel. Mehr nicht.
Ich muss doch nur wenigsten meine Kontrolle wieder finden. Damit würde es mir wirklich besser gehen. Nicht unbedingt gut, aber besser.
Nur so wie jetzt, das ist so unendlich. So unaufhörlich. Ich denke Gedanken, die ich besser nicht denken sollte. Ich tue dinge, die ich besser nicht tun sollte. Ich verspreche, was ich vermutlich nicht halten kann. Alles nur weil ich keine Kontrolle habe, dahin schwimme in einem dunklen Meer, dass mir keine Insel zum anliegen bietet.
Wo ist das Rettungsboot? Gibt es das? SOS.
Will ich mich denn retten lassen? Oder brauche ich auch das Meer? Oder zumindest die Aussicht auf das dunkle Nichts?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nichts. Ich habe keine Kontrolle. Ich schaffe nichts. Ich bin zu vielem einfach nicht in der Lage.
Erste Welt Probleme. Mehr ist das doch alles nicht. Ich bilde mir ein, ach so furchtbare Probleme zu haben, dabei sind sie wahrscheinlich nur ein klacks. Aber ich bin einfach unfähig.
Ich brauch meine Kontrolle.
Bitte komm zurück zu mir, ich brauche dich. Ich halt mich an dir fest, bin nicht mehr so angreifbar. Wir waren lange Zeit so gute Freunde. Wenn ich was getan habe, was dich verschreckt hat, dann tut es mir leid. Komm einfach zurück.
Dienstag, 2. Oktober 2012
Lebenszeichen & ein TAG :)
Die süße Nadine (Klick ;)) hat mich vor einiger Zeit auch getagged und ich freu mich tierisch darüber! Danke dir! :)
Dienstag, 11. September 2012
Der 11. September 2001
Es ist jetzt wirklich schon 11 Jahre her. Ich weiß es noch genau. Ich saß abends mit meinen Eltern beim Fernsehen. Auf einmal wurde das Fernsehprogramm unterbrochen. Diese Bilder werde ich nie wieder vergessen. Flügzeuge, das World Trade Centre, die Zwillingstürme. Sie sind zusammen gestützt wie eine Kerze die schnell abgebrannt ist. Besonders die weinenden Menschen sind mir in Erinnerung geblieben. Und auch das Lied. Ihr wisst genau welches ich meine. Wenn ich es heute höre könnte ich immer noch weinen. Es war einfach furchtbar. Am nächsten Tag haben wir in der Schule eine Schweigeminute eingelegt und darüber gesprochen. Es hat mich wirklich schockiert & das bis heute!
Ich hoffe wirklich das sowas nie wieder geschieht. Auch nach 11 Jahren sollten wir immer noch an die Opfer, deren Familien & Freunde denken. Ich wünsche ihnen eine Menge Kraft.
