Mittwoch, 8. September 2010

Zwischen Hell und Dunkel.

Mond.

Im Mondlicht
Das Mondlicht taucht alles in weißen Schein,
doch dunkle Schatten wirken bedrohlich.
Aus der Dunkelheit in das Licht kannst du sehen,
vom Licht in die Dunkelheit bist du allein.
Du weißt nicht was lauert,
du weißt nicht was passiert,
du weißt nicht wie es enden wird,
du bist auf dich gestellt.
So steht du da allein,
lässt die Ruhe dich umnebeln.
Der Wind streift dein Haar
und du weißt, du bist Bereit.
Das Licht scheint in deine Augen,
du wagst es mutig zu sein.
Schritt für Schritt führen dich ins nichts,
du bist frei und deine Flügel schlagen.

Montag, 6. September 2010

Allerweltsscheiße.

So eine Maske muss gepflegt werden. Gehegt und gepflegt. Sonst zerbricht sie schnell und zeigt den Menschen die harte, ekelhafte Realität. Dann schmeckt nichts mehr süss. Dann nur noch nach Eisen, nach Blut. Wie oft schauen wir uns Bilder an von Kriegsszenen aus Afghanistan an & essen im nächsten Moment ein Käsebrot? Wie oft schauen wir Filme, irreale, meist an den Haaren herbeigezogene Filmscheiße, die uns dann mitnimmt, sodass wir manchmal weinen, uns fragen warum und wieso, die Welt so grausam sein kann.
Die echten, wahren Bilder sind Alltag geworden. Man sieht sie immer, und irgendwie ist es uns doch egal, uns Menschen. Schließlich sind wir das nicht, stimmts?
Wie Oft werden in Nachrichten die "Deutschen" hervorgehoben? 
"71 Tote bei Erdrutsch. Darunter ein Deutscher."
Sind die anderen 70 uns egal nur weil sie eine andere Nationalität haben?!
Das macht mich jedes mal sauer. Wir können wir so unsensibel sein?! Jeder Tote verdient ein Gesicht, nicht nur das Wort "Tote" oder "Opfer". Gebt ihnen ihre Namen zurück! Jeder von ihnen hatte seine Geschichte, das kann uns doch nicht so scheißegal sein!
Wir sind nur auf uns fixiert. Hauptsache uns passiert das nicht. Hauptsache wir sind damit nicht gemeint. Hauptsache wir können uns raushalten, ist ja nicht unser Bier.
MAN! Wir alle sind Menschen & es geht verdammt nochmal alle was an.


Fuck.


Tschüss Welt. Du Welt in dem Nächstenliebe & Sensibilität irgendwann Fremdwörter sein werden. So und schnell die Maske wieder aufsetzen, bevor jemand das wahre Gesicht sieht.

Dienstag, 3. August 2010

Manchmal muss man einfach Tschüss sagen!



Es gibt Sommer die alles verändern. Einen selbst, die Menschen um einen herum und die ganze Welt. & Manchmal leben sich dann Freunde auseinander, die Jahrelang füreinander da waren. Die alles miteinander geteilt haben, viel lachten, immer Spaß hatten. Und dieser Sommer hat alles verändert. Kann man sich solchen Veränderungen entziehen? Manche Freundschaften sind halt nicht für die Ewigkeit gemacht, auch wenn man das denkt. Und dann reicht ein kleiner Auslöser um sich voneinader zu entfernen. Haben dann beide Schuld? Oder gibt es in so einem Fall keinen Schuldigen? Muss man dann traurig sein? Auf einer Seite sicherlich, aber manchmal kann man das nicht. Man hat die Erinnerungen, die zwar keine Freundschaft ersetzen können, eine Freundschaft kann niemand ersetzen, aber wenn das die letzte Gemeinsamkeit ist, sollte man daran festhalten. Man hat sich geliebt und vertraut. Auch wenn das nicht ganz verschwunden ist, da man weiß wie der Mensch tickt, hat sich doch so vieles verändert. Wenn man sich lange nicht sieht & auch nicht mehr an den anderen denkt, wenn andere Gefährten wieder mehr ins Herz eintreten & man eine wunderschöne zeit hat, trotzt allem (!!!) ist es besser einfach "Tschüss" zu sagen. Dann sind die Erinnerungen mehr wert als die Freundschaft & nur deshalb aneinander festzuhalten ist für beide wahrscheinlich nicht das beste. Auch wenn es andere Schockiert, that's life! Und mir geht ehrlich gut! Also kann es nicht  verkehrt gewesen sein. 


Bis nachher Welt, du siehst viele Verabschiedungen, aber auf manche folgt auch ein Wiedersehen. Auf andere wiederum nicht.